- Solarenergie (12)
- 10.2.2010: Ein neuer Solarpark für jeden!
- 15.11.2009: Solarreinigungs-Service für Photovoltaikanlagen
- 11.11.2009: Solarinvestition in Deutschland, Dachanlage nach EEG2009 für Investoren
- 21.10.2009: Solarbranche in Unruhe wegen Schwarz-Gelb!
- 5.10.2009: Solarportal-Neueröffnung
- 4.10.2008: Spanische Regierung verabschiedet neue Förderbedingungen für PV
- 9.9.2008: Nicht allein die „Rendite“ zählt!
- 4.9.2008: Produktionswerk für Solarmodule sichert Abnahme!
- 29.8.2008: Stille Beteiligung an Produktionswerk für Solarmodule
- 24.8.2008: Solaranlagen (Solarparks) und Rentabilität
Solaranlagen (Solarparks) und Rentabilität
Wer sich für eine Photovoltaikfreiflächenanlage entscheidet, möchte natürlich wissen, ob sich diese Investition rechnet.
Ob eine Photovoltaikfreiflächenanlage ein Gewinn ist, ist aber nicht nur eine Frage des Geldes.Wer eine neue Photovoltaikfreiflächenanlage baut, bekommt Jahrelang eine garantierte Vergütung. Die Vergütungen richten sich nach dem Standort aus. So werden in Spanien ab dem 01.08.2008 für einen Zeitraum von 25 Jahren 0,33 Cent pro Kilowattstunde gezahlt. Ab 2033 reduziert sich dieser Wert auf 0,17 Cent prokW/h.Neben der Vergütung sind für die Frage der Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage auch Ertrag und Anschaffungskosten zu beachten. Eine typische Anlage mit drei bis fünf Kilowatt Leistung kostete 2005 laut einer Studie meist über 5 000 Euro je Kilowatt. Finanziert man eine solche Anlage über einen Bankkredit (7,4 Prozent Effektivzins) mit einem Eigenkapitalanteil von 40 Prozent, dann muss eine Anlage 1100 Kilowattstunden je Kilowatt jährlich bringen, damit sie bei einem Preis von 5 000 Euro je Kilowatt Leistung wirtschaftlich arbeitet, rechnet der Bund der Energieverbraucher vor. Finanziert man die Anlage komplett durch ein Darlehen „Solarstrom erzeugen“ zu 3,8 Prozent Effektivzins, dann beginnt die Wirtschaftlichkeit schon bei 830 Kilowattstunden je Kilowatt Leistung. Dieser Wert lässt sich an mittleren Standorten gut erreichen. Kostet die Anlage aber statt 5 000 Euro etwa 6 000 Euro, dann beginnt die Wirtschaftlichkeit erst bei einem Jahresertrag von 1 000 Kilowattstunden je Kilowatt.
„Gewinn wirft eine Anlage nur ab, wenn sie sehr preiswert gebaut wird, sehr günstig finanziert ist, gute Erträge bringt und der Standort nicht allzu schlecht ist“. Interessant wird eine solche Berechnung, wenn die Parameter stimmen! Kostet eine errichtete Kilowattstunde beispielsweise 4.200 Euro, ist günstig finanziert und steht am richtigem Standort, so sieht eine Rentabilitäts-berechnung einer Photovoltaikfreiflächenanlage sehr gut aus. Kombiniert man diese Parameter mit dem richtigem Modul,so amortisiert sich die gesamte Investition schon innerhalb von 9 bis 10 Jahren. >>>Solarmodule
Wer einen Solarpark baut oder sich am Bau beteiligt, sollte also genau rechnen. Und sich vielleicht fragen, was über die reine Wirtschaftlichkeit hinaus gute Gründe sind, sich für Sonnenstrom zu entscheiden. Solarenergie ist eine saubere Energie!